Sebastian J. Werkl

Make Vertretung great again, auch für Fachhochschulen!

Sebastian J. Werkl

Make Vertretung great again, auch für Fachhochschulen!

Ich will ganz ehrlich sein. Noch 2019 war mir die ÖH nicht besonders wichtig. Sie war für mich ein Haufen von ideologisch-verblendeten meist linken Studierenden die kaum etwas zu melden haben, ständig zerstritten sind und durch eine niedrige Wahlbeteiligung mehr schlecht als recht legitimiert sind.

Heute zwei Jahr später ist die ÖH für mich ein Haufen von ideologisch-verblendeten meist linken Studierenden die kaum etwas zu melden haben, ständig zerstritten sind und durch eine niedrige Wahlbeteiligung mehr schlecht als recht legitimiert sind. Trotzdem habe ich heute das Verlangen mich in der ÖH zu engagieren. Was hat sich also in den letzten zwei Jahren getan, dass ich heute meinen Teil dazu beitragen will, dass die ÖH ein Stückchen liberaler und somit auch ein Stückchen besser wird? Ich will es euch erzählen:

Seit 2019 studiere ich an der Fachhochschule Kärnten. Während ich bei meinem Studium an der Karl-Franzens-Universität Graz wenigstens noch das Gefühl hatte von der Bundesvertretung der ÖH wahrgenommen zu werden, wenn auch nicht repräsentiert, habe ich seit Studienbeginn an der FH das Gefühl, dass niemand von der BV-Exekutive auch nur daran denkt, dass es auch Studierende auf Fachhochschulen gibt. Neben diesem Umstand kam es im Sommersemester zu einem kleinen Vorfall mit einem lustigen kleinen Virus namens Rony. Natürlich hat die ÖH Bundesvertretung in dieser Situation den Ernst der Lage erkannt, alle ideologischen Gräben vergessen und in einem Schulterschluss für die Interessen der Studierenden gekämpft!

Lol natürlich nicht. Sie haben sich zerstritten und die Studierenden in dieser so wichtigen Phase im Stich gelassen. Anstatt mit einer Stimme für die Studierenden in Österreich zu sprechen haben sie die ÖH gelähmt und somit dafür gesorgt, dass die Studierenden oft vergessen wurden. Viele von uns sitzen seit März 2020 zuhause ohne auch nur einen Tag an der Hochschule gewesen zu sein, oder eine sonstige Entschädigung zu bekommen. Von uns wurden die selben Leistungen wie vorher verlangt. Allerdings saßen wir (vor allem die Studierenden einer Fachhochschule) bis zu 12 Stunden vor unseren Computern. Dies war sogar einem knallharten Gamer wie mir oft zu viel. In dieser Phase hätte sich die ÖH gegenüber dem Bildungsministerium stark machen müssen und für unsere Rechte kämpfen können. Leider haben sie sich dazu entschieden ihre ideologischen Grabenkämpfe auszufechten.

Vielen Dank ÖH!

Aus diesem Grund will ich mit JUNOS dafür kämpfen, die ÖH ein Stück liberaler zu machen. Wir haben das beste Programm, sind die aufgeschlossenste Fraktion und wollen das beste für alle Studierenden erreichen.

Lasst es uns anpacken!

PS: auch wenn ich dieses Mal eine ernsthaft Kandidatur anstrebe, möchte ich meinen Leitspruch meiner Solidaritätskandidatur aus den Jahr 2019 nicht unerwähnt lassen:

"Sei immer du selbst, außer du kannst Batman sein. Dann sei immer Batman!"
Sebastian J. Werkl - 2019


Lebenslauf

Seit 2019 | Studium der Sozialen Arbeit an der FH Kärnten
2017-2019 | Lehramtsstudium an der KFU Graz
2011-2016 | HBLA Pitzelstätten Klagenfurt
2010-2011 | PTS Klagenfurt
2006-2010 | BRG Viktring

Seit 2019 | Geringfügig Samstagszusteller bei der österreichischen Post AG
2013-2019 | mehrere Ferialjobs in der Gastronomie

Seit 2020 | Landesvorsitzender JUNOS Kärnten
Seit 2019 | Teil der Studienvertretung Soziale Arbeit, Jahrgangssprecher
2019-2020 | Landesgeschäftsführer JUNOS Kärnten
2018-2019 | Landesgeschäftsführer JUNOS Steiermark

Hobbys:
Kochen, Klavier und Bassflügelhorn spielen, zocken (vor Corona noch Billard spielen)

Now, this is a story all about how
My life got flipped-turned upside down
And I'd like to take a minute
Just sit right there
I'll tell you how I became the prince of a town called Klagenfurt

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