Sophie Wotschke

Machen wir's endlich besser. Bieten wir eine Alternative!

Sophie Wotschke

Machen wir's endlich besser. Bieten wir eine Alternative!

Die letzte Zeit war für uns Studierende keine leichte. Nein, ganz im Gegenteil. Unsere Unis und FHs waren mit dem Krisenmanagement sichtlich überfordert. Ich bin sicherlich nicht die einzige, deren Prüfungen ewig nach hinten verschoben und deren Kurse zu Selbstlehrveranstaltungen wurden, wo nur noch Literatur angegeben wurde. Und was ich am schlimmsten fand, die Kommunikation meiner Uni - zu wenig und zu spät.

Während an den Unis so einiges schief lief, verlieren noch dazu die meisten von uns ihre Jobs. Die geringfügige Arbeit plötzlich fristlos gekündigt oder das Praktikum abgesagt. Während ich das Glück hatte einen Teil meiner Praktika zumindest nachholen zu können, steht die Chance für die meisten Studierenden den Teilzeitjob wieder zu bekommen momentan eher schlecht. Es fehlt zu oft an Perspektiven.

All diese Probleme werden aber öffentlich kaum wahrgenommen. Kein Wunder. Denn das Sprachrohr der Studierenden – die Bundes-ÖH – hat in dieser Krise komplett versagt. Und ja, das ist ein hartes Resümee. Nach einer gebrochenen Koalition mit öffentlichem Rosenkrieg, unzähligen Negativschlagzeilen und kompletter Unfähigkeit für die Studierenden zu arbeiten oder Verantwortung zu übernehmen, fällt es aber schwer zu einem anderen Ergebnis zu kommen. Gleichzeitig gehen wichtige und hilfreiche Projekte – wie die Erhöhung der Sozialtöpfe für Studierende in sozialen Notlagen – in diesem Chaos komplett unter.

Es braucht eine pragmatische, professionelle und ideologiebefreite Alternative zu diesem Kindergarten, die sich bedingungslos für das Wohl der Studierenden einsetzt. Für so eine Alternative will ich kämpfen und für JUNOS als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen. Mit Visionen für die Zeit nach Corona und handfesten Lösungen für die Probleme der Studierenden.

Dabei sind meine Herzensanliegen:

1. Existenzen sichern. Leistung belohnen
Vielen von uns fehlt wegen Corona die finanzielle Absicherung. Genau jetzt müssen daher Beihilfen ausgeweitet werden – sie müssen höher und treffsicherer werden. Gleichzeitig ist es mit aber super wichtig, dass Leistung an unseren Hochschulen gefördert wird. Leistungsstipendien müssen ausgeweitet und besser kommuniziert werden.

2. Nachgelagerte Studienbeiträge
Unsere Hochschulen sind an vielen Ecken reformbedürftig, das hat die Coronakrise mehr als verdeutlicht. Den Hochschulen fehlt es aber seit Jahren an allen Ecken und Enden an Geld. Wir wollen hier endlich neue Wege gehen – mit nachgelagerten Studienbeiträgen. Das heißt, jetzt studieren und dann, wenn du mit beiden Beinen fest im Berufsleben stehst, einkommensabhängig einen Beitrag leisten. So investieren wir gemeinsam in bessere Bildung.

3. Chancengerechtigkeit
Mir ist wichtig, dass jede und jeder eine echte Chance hat zu studieren - unabhängig von der Bildung der Eltern. Das Bildung vererbt wird ist aber ein komplexes Problem. Hier muss man bereits in der Schule ansetzen und hier ist auch die ÖH in der Pflicht zu handeln und dementsprechende Schulprojekte aufzuziehen. Solidaritätsbekundungen genügen nicht.

Diese ÖH braucht eine Alternative. Dafür will ich als Spitzenkandidatin kämpfen!

Und weil die Zeiten sowieso schon viel zu ernst sind, gibt’s hier unten noch ein lockeres Video zur Vorstellung. Shoutout an Alina Schlenz und Florian Parfuss - ohne euch wäre das nie was geworden!!



Lebenslauf

2016-2020 | Rechtswissenschaften Juridicum Uni Wien
Seit 2017 | Volkswirtschaftslehre Uni Wien
Seit 2021 | Master Politikwissenschaften
2008-2016 | BG/BRG Keimgasse Mödling

Seit 2020 | Stv. Vorsitzende JUNOS Studierende
Seit 2020 | Mandatarin ÖH Bundesvertretung
Seit 2019 | JUNOS Studierende Vorstandsmitglied
Seit 2018 | Mandatarin ÖH Universitätsvertretung Uni Wien

Während Schul- und Studienzeit:
Diverse Praktika, Jobs und Volontariate in Kanzleien, Unternehmen und einem Start-Up


Beantwortete Fragen

Was ist dein Lieblingsbier? — Martin
Liebe Sophie! Sehr cool, dass die JUNOS endlich wieder eine Frau an der Spitze haben werden! Ich hätte aber auch eine Frage an dich. Mich würde interessieren, was Liberalismus für dich bedeutet und wer dein liberales Vorbild ist? — Lisa

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